2014 - JULI-AUGUST

Willkommen zum EBU-Newsletter.

Der EBU-Newsletter erscheint im Zweimonatsturnus auf Englisch, Französisch, Detsch und Spanisch. Er wird dank finanzieller Unterstützung der GD Justiz der Europäischen Kommission produziert und übersetzt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! Kommentare und Anregungen sind jederzeit willkommen.

EU update

EBU veranstaltet im November eine Ausstellung im Europäischen Parlament

Terminankündigung! Am 11. und 12. November werden wir beim Europäischen Parlament in Brüssel zu Gast sein, um „Blind Dates“ mit Europaabgeordneten zu organisieren.

Schnappschuss

Bericht über eine Studie: berufliche Integration blinder und sehbehinderter Menschen

Das Labor für Wirtschaftsforschung der Universität Orleans hat im Auftrag des Französischen Blinden- und Sehbehindertenverbands eine Erhebung zum Thema Beschäftigung und berufliche Integration Blinder und Sehbehinderter in Frankreich durchgeführt. Sie wurde im Dezember 2013 veröffentlicht und von Bruno Gendron, Master der Wirtschaftswissenschaften der Universität Orleans verfast.

£500.000 für smarte Brille, die Blinden das “Sehen“ ermöglicht

Eine smarte Brille, die Blinden und Sehbehinderten das “Sehen” ermöglicht, wurde beim Finale der Google Impact Challenge 2014 vom Publikum als einer der Gewinner ausgewählt.

Das Royal National Institute of Blind People (RNIB) und die Oxford University haben bei der Entwicklung der Hightech-Brille zusammengearbeitet, die den vorhandenen Sehrest eines Menschen so gut es geht erweitert. Viele, die die Brille ausprobiert hatten, konnten zum ersten Mal seit Jahren wieder Formen und Hindernisse erkennen.

Aus den Ländern

Großbritannien – überarbeitetes Vorbereitungsprogramm für Beschäftigung des RNIB

Vor Kurzem hat das RNIB sein Handbuch für Trainer des Vorbereitungsprogramms für Beschäftigung stark überarbeitet.

Albanien - Internationaler Kurs: Beschäftigungsfähigkeit Jugendlicher, Durres

Der Albanische Blindenverband hat im Mai 2014 ein Projekt über die Beschäftigungsfähigkeit blinder Jugendlicher in Durres, Albanien, umgesetzt, dass vom Programm Jugend in Aktion gefördert wurde. Bei diesem Projekt kamen rund 30 junge Menschen und 17 Begleiter mit und ohne Behinderungen und solche aus schwerer gestellten Verhältnissen zusammen. Möglich machte dies die Unterstützung durch 11 Förderer aus 9 Ländern in Europa und Asien: Albanien, Italien, Spanien, der Türkei, dem Kosovo, Kroatien, Georgien, Rumänien und Aserbaidschan.

Veröffentlichungen

5. Europäische Konferenz zu Psychologie und Sehbehinderung (ECPVI 2014)

Die ECPVI-Konferenz richtet sich an Forscher, Psychologen sowie Experten aus den Bereichen Gesundheit, Sozialfürsorge und Bildung, die sich für das Thema Sehbehinderung interessieren.

RNIB wird Gastgeber der 10. EBU-Generalversammlung 2015

Wir freuen uns Ihnen
mitteilen zu Können, das der Vorstand der EBU der Bitte des Royal National
Institute of Blind People, RNIB, aus Großbritannien entsprochen hat, im Jahr 2015
Gastgeber der 10. EBU-Generalversammlung sein zu dürfen. Die Versammlung findet
vom 26. Bis 28. Oktober 2015 nahe dem Flughafen Heathrow in London statt.

Konferenz - Herausforderungen bei der Rehabilitation Blinder und Sehbehinderter

2014 feiern die belgischen Zentren für Rehabilitation und Low Vision das 10jährige Bestehen ihres Vertrags mit der Regierung.  

Das Rehabilitationszentrum “De Markgrave” in Antwerpen organisiert zu diesem Anlass eine nationale Konferenz mit international anerkannten Rednern, Experten der Augenheilkunde und weiteren Spezialisten aus diesem Bereich.  Sie findet vom 9. Bis 10. Oktober 2014 in Antwerpen statt.

Die 22. Sitzung der Balkan-Beratungskommission der Europäischen Blindenunion

Die 22. Sitzung der
Balkan-Beratungskommission der Europäischen Blindenunion findet vom 19.bis 21. September
2014 in Bar, Montenegro Statt.

Special

Umfrage über den zugang von führhundnutzern zu öffentlichen plätzen

Bereits im zweiten Jahr in Folge haben der Französische Dachverband der Führhundhalter, FFAC, der nationale Verband der Führhundnutzer, ANMCGA und die angeschlossenen Führhundschulen eine groß angelegte Studie über den Zugang von Führhundnutzern zu öffentlichen Plätzen durchgeführt. Das vorrangige Ziel bestand zunächst darin herauszufinden, welche Schwierigkeiten sich für Führhunde und ihre sehbehinderten Halter im Alltag ergeben. Als zweites Ziel galt es nun, auf bestehende Gesetze aufmerksam zu machen und an den gesunden Menschenverstand zu appellieren, damit Führhunde und ihre Halter problemlos öffentliche Plätze betreten können, ohne dass sie dabei auf Schwierigkeiten stoßen. 2013 wurden zwei Wochen lang 1044 Orte unter die Lupe genommen, die für gewöhnlich aufgesucht werden (Geschäfte, Hotel- und Gastronomiebetriebe, öffentliche Gebäude, Verkehrsmittel …). Dabei stießen wir in 15 % der Fälle auf Schwierigkeiten. Jetzt sind Führhundhalter in 80 % dieser Fälle willkommen. Dieses Jahr wurden 6 neue Arten von Standorten getestet: Schwimmbäder, Arztpraxen, Krankenhäuser und Kliniken, Sportzentren, Tier- und Vergnügungsparks.