2014 - SEPTEMBER-OKTOBER

Willkommen zum EBU-Newsletter.

Der EBU-Newsletter erscheint im Zweimonatsturnus auf Englisch, Französisch, Detsch und Spanisch. Er wird dank finanzieller Unterstützung der GD Justiz der Europäischen Kommission produziert und übersetzt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! Kommentare und Anregungen sind jederzeit willkommen.

EU update

Highspeed Blind Dates im Europaparlament!

Am 11. und 12. November 2014 werden wir zu Highspeed "Blind Dates" mit Europaabgeordneten in Brüssel sein.

Schnappschuss

TALKING COMMUNITIES mit DER IPHONE- ODER IPAD APP NUTZEN

Für diejenigen, die an einer Konferenz bei Talking Communities teilnehmen, sich aber aus welchen Gründen auch immer nicht über einen Computer verbinden können, gibt es eine Talking Communities iPhone/iPad App, die sehr gut funktioniert.

Die 22. Sitzung der Balkan Beratungskommission

Die 22. Sitzung der Balkan Beratungskommission fand vom 19.-21. September in Bar, Montenegro statt.

Das Ende des VISAL-Projekts.

Nach zwei Jahren intensiver Arbeit und einer sehr effektiven europaweiten Zusammenarbeit ist das VISAL-Projekt nun abgeschlossen.

Aus den Ländern

Niederlande - Vier Projekte erhielten vor Kurzem Gelder aus dem niederländischen In Sight Programm.

Die In Sight Society und ZonMw, die Niederländische Organisation für Gesundheitsforschung und Entwicklung, Finanzieren Forschungsprojekte, die die Selbstständigkeit, Unabhängigkeit und soziale Teilhabe von Menschen mit Seh- und in Zusammenhang stehenden Behinderungen fördern.

Dänemark - Sommercamp für blinde und sehbehinderte Kinder

Seit 1968 veranstaltet die Dänische Blinden- und Sehbehindertenschule jedes Jahr ein Sommercamp für rund 100 Teilnehmer. Die Kinder bereiten die meisten Mahlzeiten über offenem Feuer zu, schlafen in Zelten und haben eine Woche lang jede Menge Spaß am Leben im Freien. Über die Jahre hat der Dänische Blindenverband das Camp in begrenztem Umfang unterstützt. In den letzten Jahren haben wir uns jedoch dazu entschlossen, unsere Unterstützung auszubauen, da blinde und sehbehinderte Menschen in Dänemark immer weiter ausgegrenzt werden.

Albanien – Projekt "Partnerschaft für Veränderung"

Unterstützt durch die Europäische Kommission setzt der Albanische Blindenverband das Projekt “Partnerschaft für Veränderung – Institutionalisierung des Zugangs zur Justiz für Menschen mit Behinderungen in Albanien“ um.

Belgien – Kampagnen mit der Ligue Braille: Details einer Erfolgsgeschichte

"Gute Augen sind für gute Arbeit nicht immer nötig", so lautet seit Kurzem das Motto des Belgischen Blinden- und Sehbehindertenverbands Ligue Braille. Vom 12. Bis 30. September hatte der Verband es sich zur Aufgabe gemacht, die größtmögliche Anzahl Menschen über die Beschäftigung Blinder und Sehbehinderter zu informieren.

Italien - ein Sommer voller Arbeit

Der Sommeranfang ist die Zeit des Jahres, in der sich unsere lokalen Verbände mit besonders viel Energie und Engagement der Planung und Ausrichtung von Sommercamps für Kinder und Jugendliche widmen. Der besondere Schwerpunkt liegt dabei auf Mehrfachbehinderungen.
2014 haben wir in ganz Italien, von nord nach Süd, Aktivitäten organisiert, die rund eine Million Euro gekostet haben.

Veröffentlichungen

Ruhe in Frieden, Alan Suttie

Wie einige von Ihnen bereits sicher wissen, ist unser geschätzter Freund und Kollege Alan Suttie am 7. September von uns gegangen.

Special

Neue Gedanken zur “Geräuschakte”: Lektionen aus der EBU-Kampagne „lautlose Autos“

Moderne Fahrzeuge bieten unzählige Vorteile für Umwelt und Gesellschaft, für sehbehinderte Menschen jedoch ergeben sich klare Nachteile.
Am 3. April 2014 hat das Europäische Parlament die zweite Lesung des endgültigen Textes zur Verordnung über den Geräuschpegel von Kraftfahrzeugen (COM (2011)856) abgesegnet, der von den EU-Institutionen in einem Trilog im November 2013 ausgehandelt wurde. Während das neue Gesetz von EU-Politikern, Umweltaktivisten und Fahrzeugherstellern als großer Durchbruch angesehen wird, die gegensätzlichen Bedürfnisse von Bedenken gegenüber der Umwelt und Sicherheitsbedürfnissen von “benachteiligten Straßennutzern” zu befriedigen, bleiben aus Sicht der Sehbehinderten noch einige Fragen offen.