2015 - JULI-SEPTEMBER

Willkommen zum EBU-Newsletter.

Der EBU-Newsletter erscheint im Zweimonatsturnus auf Englisch, Französisch, Detsch und Spanisch. Er wird dank finanzieller Unterstützung der GD Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit der Europäischen Kommission produziert und übersetzt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! Kommentare und Anregungen sind jederzeit willkommen.

Schnappschuss

Rede des UN-Hochkommissars für Menschenrechte, Zeid Ra'ad Al Hussein, vor dem ersten internationalen Albinismustag am 13. Juni 2015

Der erste internationale Albinismustag bietet die Möglichkeit, Talente und Leistungen von Menschen mit Albinismus zu feiern und sich ihnen bei den Bemühungen im Kampf gegen ihre Herausforderungen anzuschließen.

Rede des EBU-Präsidenten anlässlich der Ratifizierung des Vertrags von Marrakesch im EU-Parlament am 24. Juni 2015

Diese Veranstaltung wurde von einer parteiübergreifenden Gruppe von Europaabgeordneten gesponsert und vom Europäischen Behindertenforum, der Europäischen Blindenunion, der Weltblindenunion und dem Transatlantischen Konsumentendialog gemeinsam organisiert.

Dies ist die Rede des EBU-Präsidenten Wolfgang Angermann.

Aus den Ländern

Belgien - BrailleTech 2015 – ein Blick auf Hilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte

BrailleTech ist ein besonderes Ereignis, bei dem es um Hilfsmittel und Produkte geht, die speziell für blinde und sehbehinderte Menschen entwickelt wurden. Drei Tage lang (vom 15.-17. Oktober) haben alle beteiligten belgischen Hersteller einen Stand bei der "Brailleliga / Ligue Braille", um ihre genialen Produkte vorstellen zu können.

Slowenien - Blinde und Sehbehinderte in Slowenien auf bevorstehenden 95. Jahrestag der Blindenorganisation gespannt

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Slowenien (BSVS) feiert sein 95-jähriges Bestehen am 7. November dieses Jahres. Dies ist ein großes Jubiläum, ist der Verband doch der Älteste des Landes.

Spanien - “Positiver Schritt in der spanischen Gesetzgebung – blinde und taube Menschen sind jetzt als Zeugen bei der Unterzeichnung von Testamenten zugelassen

Auf einer Plenarsitzung des spanischen Abgeordnetenhauses am 18. Juni hat der Abgeordnetenkongress (Unterhaus) eine freiwillige Gesetzesakte angenommen, die bisher bestehende Einschränkungen des spanischen Bürgerlichen Gesetzbuches behinderte Menschen als Zeugen beim Aufsetzen von Testamenten betreffend aufhebt.

Portugal – Portugiesischsprachige Länder kommen der Annahme des Vertrags von Marrakesch einen Schritt näher

Vom 15. Bis 19. Juni fand in Praia, der Hauptstadt von Kap Verde, ein internationales Treffen zur Umsetzung des Vertrags von Marrakesch statt.

Veröffentlichungen

Microsoft Spanien bietet seit 3. Juni technischen Support für Menschen mit Behinderungen

Microsoft hat eine Telefonhotline eingerichtet, um Menschen mit Behinderungen bei der Nutzung von Windows und Office zu unterstützen. Dabei konzentriert sich der Service auf Features zur Barrierefreiheit der oben genannten Produkte.

Special

Überwachung der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UNBRK).

Im Jahr 2006 verabschiedeten die Vereinten Nationen die UNBRK zusammen mit ihrem Fakultativprotokoll, und 2010 verabschiedete die EU die Konvention. Sie ist die erste Menschenrechtskonvention, die je von der EU unterzeichnet und Ratifiziert wurde.
Sie enthält innovative Richtlinien über die Rolle von Organisationen, die Menschen mit Behinderungen vertreten sowie die Rolle der Zivilgesellschaft. Bisher haben 35 der 44 Mitgliedsländer der Europäischen Blindenunion die UNBRK einzeln ratifiziert, und die EBU hat eine Datenbank erstellt, um die Umsetzung bestimmter Artikel zu überwachen, die für Blinde und Sehbehinderte besonders relevant sind.
Um besser nachvollziehen zu können, wie der Umsetzungsprozess in den unterschiedlichen Ländern zur Anwendung kommt (oder eben auch nicht), hat Philippe Chazal, Vorsitzender der EBU-Kommission für Rechte blinder und sehbehinderter Menschen, einen zusammenfassenden Bericht erstellt, der auf den 15 Antworten basiert, die die EBU zu ihrem Fragebogen über Artikel 33 „Umsetzung und Überwachung“ der UNBRK erhalten hat.